Projekte zur Vermittlung von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung

In der Hoffnung auf ein sicheres und besseres Leben machen sich Menschen auf den Weg nach Europa und riskieren dabei teilweise ihr Leben. Solche Visionen haben nur dann eine Chance, wenn die aufnehmende Gesellschaft bereit ist, die Neuzuwanderer willkommen zu heißen und sie in Bezug auf Bildung, Wohnung und Arbeit zu integrieren.

Im Zuge der neuen Flüchtlingssituation seit 2015 sind auf dem Gebiet des Erzbistums Paderborn zahlreiche Projekte und Initiativen entstanden, die die Integration von geflüchteten Menschen in Arbeit und Ausbildung bezwecken. Die so entstandende Übersicht solcher Projekte stellen wir Ihnen hier zur Verfügung. Zudem finden Sie am Ende der Übersicht einige hilfreiche Links.

Die Übersicht ist der Versuch, das Engagement der Kirchen, Verbände, Verwaltung, Arbeitgeber, Kammern und nicht zuletzt zahlreicher Privatpersonen sichtbar zu machen. Sie soll Ratsuchenden und ihren Helfersystemen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme benennen. Aufgelistet sind Projekte, die mit einem vertretbaren Aufwand an Internetrecherche ermittelt werden konnten. Ergänzungen und weiterführende Hinweise, insbesondere aus Städten, die hier nicht aufgelistet sind, nehmen wir ebenfalls dankend an wie evtl. Korrekturbedarfe.

Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail: .

Domkapitular Dr. Thomas Witt
Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen im Erzbistum Paderborn
Vorsitzender des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn e.V.

 

Arnsberg

Willkommenslotsen
Das Projekt „Willkommenslotsen“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Willkommenslotsin berät und unterstützt Unternehmen rund um die Besetzung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen mit Flüchtlingen, insbesondere im Zusammenhang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und dem verwaltungstechnischen Aufwand.
Sie übernimmt die Bewerber-/ Bewerberinnensuche, trifft eine Vorauswahl und unterstützt die Unternehmen bei Formalitäten zum Abschluss eines Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsvertrags.
Die Willkommenslotsin hilft Flüchtlingen bei der beruflichen Orientierung, bei der Verbesserung von Bewerbungsunterlagen und bei der Suche nach geeigneten Praktikums- oder Ausbildungsplätzen. Zudem ist sie Ansprechpartnerin für ehrenamtliche Betreuer und alle anderen Akteure im Bereich der Integration von Flüchtlingen.

Kontakt:

IHK Arnsberg
Angela Schlüter
Königstraße 18-20, 59821 Arnsberg
Tel. 02931 - 878 127
E-Mail:
www.ihkarnsberg.de/willkommenslotsen

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Arnsberg/Sundern

„Wir in Arnsberg“- Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Gesellschaft
Wir unterstützen neu zugewanderte Menschen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt.

  • Einzelfallberatung
  • Begleitung bei der Suche nach einem Praktikumsplatz, Arbeitsplatz oder Ausbildungsstelle
  • Kompetenzfeststellung
  • Hilfe bei Bewerbungsschreiben
  • Jobcoaching / sozial-päd. Begleitungv
  • Bewerbungstraining und Berufsfelderkundungstag
  • Akquise von Unternehmen

Kontakt:

Caritasverband Arnsberg Sundern e.V.
Lea Spiller und Anke Oelmann
Clemens- August- Straße 15, 59821 Arnsberg
02931-545054 (Zentrale)

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Bielefeld

alpha OWL II – Arbeit für Asylsuchende und Flüchtlinge
Unser Ziel ist es, Asylsuchende und Flüchtlinge so früh wie möglich an den deutschen Arbeitsmarkt heranzuführen. Dafür wollen wir Grundqualifikationen auf- und Integrationshemmnisse abbauen. So sollen im Projektverlauf möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Arbeitsstelle finden und am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Das Projekt alpha OWL II – Arbeit für Asylsuchende und Flüchtlinge richtet sich an Asylbewerber/-innen und Personen mit Flüchtlingshintergrund mit mindestens nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt.

Kontakt:

Regionale Personalentwicklungsgesellschaft (REGE) mbH
Herforder Straße 73, 33602 Bielefeld
Jürgen Fehren
Tel. 0521/9622-186

www.rege-mbh.de

REGE Sprache
Angebot und Organisation von kommunalen Sprachkursen in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt, Jobcenter und Bundesagentur für Arbeit. Einstiegssprachkurse und Aufbaukurse als schnelles Angebot zum Spracherwerb für AsylbewerberInnen und Geflüchtete.

Kontakt:

Regionale Personalentwicklungsgesellschaft (REGE) mbH
Herforder Straße 73, 33602 Bielefeld
Jürgen Fehren
Tel. 0521/9622-186

www.rege-mbh.de

Arbeit und Beschäftigung für Flüchtlinge
Kommunale Arbeitsgelegenheiten und sog. Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) als Möglichkeiten zum Einstieg in Arbeit und Beschäftigung bei der Kommune und bei freien Beschäftigungsträgern in Bielefeld.

Kontakt:

Regionale Personalentwicklungsgesellschaft (REGE) mbH
Herforder Straße 73, 33602 Bielefeld
Jürgen Fehren
Tel. 0521/9622-186

www.rege-mbh.de

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OWL (Bielefeld, Gütersloh, Verl, Borgolzhausen)

Zweisprachige ehrenamtliche Begleitung zur beruflichen Anerkennung in der Region OWL
Ehrenamtliche Anerkennungsbegleiter/innen aus Migrantenorganisationen und -communities unterstützen Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die über einen ausländischen Berufsabschluss verfügen, beim Anerkennungsverfahren. Sie helfen bei der Zusammenstellung der Unterlagen oder übersetzen vor Ort und in Terminen. Die Anerkennungsbegleiter/innen in OWL bieten ihre Hilfe in Deutsch und in ihrer jeweiligen Herkunftssprache an: Arabisch, Englisch, Griechisch, Kurdisch, Polnisch, Russisch und Türkisch.

Kontakt:

Itxaso García
E-Mail:
Herforder Str. 46, 33602 Bielefeld
Tel. 0251/3297090
www.anerkennungsbegleitung-nrw.de

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Detmold / Lippe

Initiative zur beruflichen Qualifizierung von Flüchtlingen
Nach der Vorauswahl der Teilnehmenden durch die Agentur für Arbeit, stehen Werksbesichtigungen auf dem Programm. Im Sinne einer Berufsorientierung folgen Praktika und Hospitationen. Im Idealfall mündet das Engagement, nachdem entsprechende Sprachkenntnisse erworben wurden, in einer dualen Berufsausbildung.
Zielgruppe: Flüchtlinge, Unternehmen, Kooperationspartner

Kontakt:

IHK Lippe
Michael Lauinger
E-Mail:
Leonardo-da-Vinci-Weg 2, 32760 Detmold
Tel. 05231760119
www.detmold.ihk.de

"AktiF" in die berufliche Zukunft
Einjährige Maßnahme des Jobcenters Lippe an verschiedenen Standorten im Kreisgebiet. Zunächst werden die schulische oder berufliche Qualifikation sowie der Sprachkenntnisstand der geflüchteten Menschen geklärt. Anschließend wird durch ein persönliches Profiling versucht herauszufinden, welche beruflichen Vorstellungen die Teilnehmenden haben. In einem dritten Modul können sich die Geflüchteten unter fachlicher Anleitung in vier verschiedenen Gewerken ausprobieren. Nach Abschluss der Maßnahme wird vom Bildungsträger eine Empfehlung hinsichtlich der jeweiligen beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten gegeben. Angeboten werden Tätigkeiten im handwerklich-technischen Bereich etwa als Maler, Trockenbauer oder Maurer sowie im Dienstleistungssektor, z.B. als Lagerkraft, Gebäudereiniger oder Koch. Wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist die Möglichkeit, ein Praktikum in einem lippischen Unternehmen zu absolvieren.

Kontakt:

Jobcenter Lippe
Heinz-Dietrich Richter
E-Mail:
Wittekindstraße 2, 32758 Detmold
Tel. 05231/4599-107
www.jobcenter-lippe.de

„Ankommen“ in Lippe
Die vom Jobcenter Lippe initiierte Maßnahme „Ankommen“ legt den Grundstein im Maßnahmen-Portfolio des Jobcenters zur beruflichen Integration von Zuwanderern und wird im Anschluss durch einen Integrationskurs und die Aktivierungsund Integrationsmaßnahme „AktiF“ sinnvoll ergänzt. Die Maßnahme bietet eine erste, dreimonatige Orientierung für das Leben in Deutschland und richtet sich an Geflüchtete über 25 Jahren, die aus dem Bereich des Asylbewerberleistungsgesetzes in das Jobcenter wechseln.
Vorrangiges Ziel ist es, eine schnelle Orientierung und Integration in die deutsche Gesellschaft und den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Zuwanderer erarbeiten während der Maßnahme ein persönliches Hilfenetzwerk sowie einen Handlungsplan für die nächsten Schritte Richtung Berufsausbildung oder Arbeitsaufnahme. Ein eintägiges „Schnupper-Praktikum“ ermöglicht zudem realistische Einblicke in den deutschen Arbeitsalltag.

Kontakt:

Jobcenter Lippe
Heinz-Dietrich Richter
E-Mail:
Wittekindstraße 2, 32758 Detmold
Tel. 05231/4599-107
www.jobcenter-lippe.de

Willkommenslotsin/Unternehmenslotsin

  • Unternehmen mit geflüchteten Menschen zusammenbringen
  • Beratung von Unternehmen zu allen Fragen der betrieblichen Integration von Geflüchteten
  • Überblick über relevante rechtliche Regelungen für Praktika, Ausbildung und Beschäftigung, insbesondere im Zusammenhang mit dem Aufenthaltsstatus
  • Auskunft zu Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten
  • Akquise von Hospitations-,Praktikums- und Ausbildungsplätzen sowie Möglichkeiten der Einstiegsqualifizierung und Beschäftigung
  • Aufbau und Weiterentwicklung einer Willkommenskultur im Betrieb

Kontakt:

IHK Lippe
Selen Saner
E-Mail:
Leonardo-da-Vinci-Weg 2, 32760 Detmold
Tel. 05231/760146
www.detmold.ihk.de

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Dortmund

„Starthelfendes Ausbildungsmanagement“
Vorqualifizierte und Geflüchtete mit ausbildungsfähigem Sprachniveau in Praktika und Ausbildung vermitteln.

  • Mittleres Ruhrgebiet: Bochum, Hattingen, Herne, Witten
  • Märkische Teilregion: Hagen und Städte des Südkreises des Ennepe-Ruhr Kreises
  • Westfälisches Ruhrgebiet: Dortmund, Städte der Kreise Unna & Hamm
  • Region Hellweg: Kreis Soest

Kontakt:

Handwerkskammer Dortmund
Meryem Efe
Tel. 0231/5493-559
E-Mail:

Betriebliches Mentoring für qualifizierte geflüchtete Frauen
Kooperationspartner: das Dortmunder Forum Frau und Wirtschaft e.V., die GRONE Bildungszentren NRW gGMBH, das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet/Wirtschaftsförderung Dortmund, das Gleichstellungbüro der Stadt Dortmund sowie ehrenamtlich tätige Unterstützerinnen.
Die Gruppe möchte die Chancen gut qualifizierter geflüchteter Frauen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Dazu sollen sie für etwa sechs Monate in Dortmunder Unternehmen und Organisationen hospitieren und von Mentorinnen und Mentoren aus diesen Betrieben begleitet werden.
Zielgruppe: Geflüchtete Frauen

Kontakt:

Dr. Monika Goldmann
E-Mail:
Evinger Platz 17, 44139 Dortmund
www.dffw.de

Ausbildungscoaching für junge Geflüchtete
Das Ausbildungscoaching der GrünBau gGmbH hilft jungen Geflüchteten auf dem Weg in eine erfolgreiche Ausbildung: Von der ersten Orientierung über das deutsche Bildungssystem, über Hilfen bei der Anerkennung vorhandener Abschlüsse, bei der Stellenakquise, bei Bewerbungen und beim Einholen einer Ausbildungserlaubnis, bis zur Nachbetreuung während der laufenden Ausbildung.

Kontakt:

GrünBau gGmbH
Florian Eichenmüller
E-Mail:
Arnoldstraße 4, 44147 Dortmund
Tel. 0231 28863719
www.gruenbaudortmund.de

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Herne

Arbeitgeber-Newsletter Esperanto – Flüchtlinge in Arbeit
Der Caritasverband in Herne veröffentlicht quartalsweise einen Newsletter für Arbeitgeber, in dem sich Geflüchtete vorstellen, die auf der Suche nach Arbeit sind. Die Portraits sollen neugierig machen und bestenfalls in eine Anstellung münden. Inhaltlich ergänzt wird der Newsletter durch den Erfahrungsbericht eines Arbeitgebers, der bereits positive Erfahrungen mit der Einstellung eines Flüchtlings oder Asylbewerbers gemacht hat.
Ziel des Newsletters ist primär die Sensibilisierung für das Thema „Flüchtlinge in Arbeit“. Arbeitgeber sollen aber auch ermutigt werden einem Geflüchteten die Chance zu geben beruflich Fuß zu fassen. Der Newsletter soll Arbeitgebern auch zeigen, dass die bürokratischen Hürden für eine Einstellung oft gar nicht so hoch sind und steht sowohl Arbeitgebern, als auch den Geflüchteten beratend zur Seite.
Der Newsletter wird Arbeitgebern und allen Interessierten im Printformat und in digitaler Form zur Verfügung gestellt. https://www.caritas-herne.de/ueber-uns/presse-und-publikationen/downloads/

Kontakt:

Caritasverband Herne
Fachdienst für Integration und Migration
Kim Schmitz
Tel. 02323 / 92960-931
E-Mail:

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Lippstadt

„Check IN“
In Kombination aus Berufsorientierung, beruflicher Kompetenzfeststellung und Sprachförderung, unter Berücksichtigung des kulturellen Hintergrundes der TN, können die Jugendlichen in berufspraktischen Arbeitseinheiten / Praktika verschiedene Berufsfelder kennenlernen, sich darin ausprobieren und ggf. eine Grundqualifikation erhalten: Alle neuen Teilnehmer starten für mind. 3 Wochen nach einem Probetag in der Basiswerkstatt „Holz“ und haben später, je nach Verfügbarkeit und Eignung zur Wahl: Holz, Metall, Maler/ Lackierer, Gastronomie/ Küche, Verkauf, Garten- Landschaftsbau, Textil, Fahrradwerkstatt.
Zielgruppe des Projektes sind bis zu 8 junge Flüchtlinge (auch Frauen) im Alter von 18 - 27 Jahren aus dem Kreis Soest (Sozialticket wird erstattet).

Kontakt:

INI e.V.
Petra Sellerberg
Südstraße 18 (Beratungszentrum), 59557 Lippstadt
Telefon: 02941/ 752-177
E-Mail:

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Paderborn

Agentur für Arbeit / Jobcenter Kreis Paderborn
Agentur für Arbeit betreut: Personen mit einer Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender (BÜMA), Personen mit einer Aufenthaltsgestattung, Personen mit einer Duldung nach 60a Aufenthaltsgesetz
Jobcenter Kreis Paderborn betreut: Personen mit Bleiberecht nach Kapitel 2, Abschnitt 5 Aufenthaltsgesetz

  • Heranführung und Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Antragstellung Arbeitslosengeld II
  • Vermittlung in Integrationssprachkurse und berufsorientierte Sprachkurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
  • Spezielle Förder- und Qualifizierungsangebote einschließlich Sprachförderung und Vermittlung
  • Feststellung von beruflichen Fähigkeiten und Kenntnissen
  • Bei Bedarf Einleitung des Anerkennungsverfahrens von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen
  • Passgenaue Vermittlungsangebote
  • In Ausbildung mündende und unterstützende Dienstleistungen wie Einstiegsqualifizierung (EQ) oder Assistierte Ausbildung (AsA)
  • Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter, der arbeitgeberbezogene Beratung sowie Fördermöglichkeiten (z.B. Eingliederungszuschuss) anbietet

Kontakt:

Integration Point der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Kreis Paderborn
www.jobcenter-paderborn.de
Hr. Voß (Jobcenter) bzw. Frau Rabe (Agentur für Arbeit)
Bahnhofstr. 25, 33102 Paderborn

Kontakt Agentur für Arbeit:
0800/4 5555 00
www.arbeitsagentur.de

Kontakt Jobcenter
05251-5409-0
www.jobcenter-paderborn.de
Mo-Fr. 08:00 Uhr-12:30 Uhr
Di und Do 13:30 Uhr-15:30 Uhr

Internationale Klasse - BonVIA
IN VIA Paderborn e.V. setzt gemeinsam mit dem Gregor-Mendel-Berufskolleg das Projekt „Internationale Klassen – BonVIA“ um. BonVIA richtet sich an Geflüchtete und neuzugezogene Menschen mit Migrationshintergrund im Alter zwischen 17 und 25 Jahren, die sich auf ihren beruflichen Einstieg vorbereiten und ihre Deutschkenntnisse verbessern wollen.

Die Ziele sind:

  • Sprachliche und allgemeinbildende Qualifizierung
  • Berufsorientierung und Vorbereitung auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
  • Vermittlung in Schule, Ausbildung und Arbeit

BonVIA besteht aus den Bereichen

  • Qualifizierung - Spracherwerb, allgemeinbildender und berufsorientierender Unterricht am Berufskolleg und beim Träger
  • Betriebliches (Langzeit-) Praktikum (3 Tage/Woche in der Aufbaustufe)
  • Pädagogische Begleitung/Coaching, Psychosoziale Betreuung

Die Teilnehmenden sind Schüler/-innen des Berufskollegs und erhalten eine Schülerfahrkarte durch den Kreis Paderborn.

Das Projekt „BonVIA“ wird durchgeführt mit finanzieller Unterstützung des Erzbistums Paderborn.

Kontakt:

IN VIA Paderborn
Karin Strätling
E-Mail:
Bahnhofstraße 19, 33102 Paderborn
Tel. 05251 1228-32
www.invia-paderborn.de

Wegbereiter
Das Projekt stellt Unternehmen Beratung bzgl. der Beschäftigung von Geflüchteten im Ausbildungsverhältnis mit dem Ziel zu Verfügung, diese so zu unterstützen, sodass eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration stattfinden kann (bspw. durch Patenschaften und Sprachtrainings).

Kontakt:

Stadt Paderborn, Dez. IV
Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten
Angelika Kudinow
Am Hoppenhof 33, 33104 Paderborn
Tel.: 05251-88-26502
E-Mail:
www.paderborn.de

Startzeit
Durch das Projekt wird jeden Montag von 16 – 20 Uhr im Jugendkulturzentrum MultiCult ein Bewerbungstraining für Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren angeboten. Dieses beinhaltet die Beratung bzgl. beruflicher Interessen, die Ausbildungs- und Praktikumsplatzsuche, die Unterstützung beim Erstellen des Bewerbungsschreibens sowie die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.

Kontakt:

Stadt Paderborn, Dez. IV
Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten
Angelika Kudinow
Am Hoppenhof 33, 33104 Paderborn
Tel.: 05251-88-26502
E-Mail:
www.paderborn.de

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Rietberg

Förderverein Hilfe für Menschen in Not
Flüchtlinge beginnen zunehmend mit Ausbildungen in Unternehmen vor Ort. Aus den Betrieben und der Berufsschule kommen vermehrt Hinweise, dass neben Sprachdefiziten besonders in den Fächern Mathematik und Physik erheblicher Nachholbedarf besteht, der dazu führen kann, dass trotz guter Motivation und handwerklichem Geschick die notwendigen Prüfungen nicht bestanden werden.
In Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern wie der Kolpingsfamilie und der Ehrenamtsbörse des Caritasverbandes werden die Auszubildenden gezielt gefördert. Lehrkräfte erteilen Einzel- oder Gruppennachhilfe, mit dem Ziel, erfolgreich dem theoretischen Teil der Ausbildung folgen zu können.

Kontakt:

Heinz Toppmöller, Vorsitzender
Krokusweg 14, 33397 Rietberg
E-Mail:

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Siegen

Haus der Berufsvorbereitung für Flüchtlinge
Ziel des Projekts ist es, die jungen Menschen auf das Arbeitsleben in Deutschland und auf eine eventuelle Ausbildung mit all den schulischen und praktischen Anforderungen vorzubereiten.

Kontakt:

Berufsbildungszentrum IHK Siegen
Ute Joachimczak
Birlenbacher Hütte 10, 57078 Siegen
Tel. 0271-89057-35
E-Mail:
www.bbz-siegen.de

FOKUS - Kompetenzerhebung mit Menschen mit Migrationshintergrund

  • Überprüfung und Feststellung der beruflichen Eignungen und Neigungen
  • Vermittlung von berufsbezogenen Kenntnissen und Fertigkeiten
  • Erarbeitung einer realistischen Qualifizierungs- und/oder Berufsperspektive unter Berücksichtigung persönlicher Stärken und der möglichen beruflichen Vorerfahrung

Kontakt:

Berufsbildungszentrum IHK Siegen
Achim Gruhn
Birlenbacher Hütte 10, 57078 Siegen
Tel. 0271-89057-20
E-Mail:
www.bbz-siegen.de

Integrationswerkstatt Metall/Bau

  • Erarbeitung einer realistischen Berufsperspektive im gewerblich-technischen oder handwerklichen Bereich
  • Förderung der allgemeinen sowie der berufsbezogenen mathematischen Kompetenz und der Sprachkompetenz
  • Vermittlung von fachtheoretischen sowie fachpraktischen Kenntnissen und Fertigkeiten in den Berufsbereichen Metall oder Bau
  • Integration in Ausbildung und/oder Arbeit

Kontakt:

Berufsbildungszentrum IHK Siegen
Achim Gruhn
Birlenbacher Hütte 10, 57078 Siegen
Tel. 0271-89057-20
E-Mail:
www.bbz-siegen.de

Berufsbegleitender Sprachkurs
Dies ist ein Angebot für Unternehmen, die Mitarbeiter mit Migrations- und Fluchthintergrund beschäftigen und sprachlichen Förderbedarf im beruflichen Bereich abdecken möchten.

Kontakt:

Berufsbildungszentrum IHK Siegen
Anja Pabst
Birlenbacher Hütte 10, 57078 Siegen
Tel. 0271-89057-626
E-Mail:
www.bbz-siegen.de

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Soest

Neustart für geflüchtete Menschen
Neustart richtet sich an arbeitssuchende, geflüchtete Menschen, die nach Klärung ihres Aufenthaltsstatus zu Empfängern von SGB II-Leistungen und damit zu Kunden des Jobcenters geworden sind.
Mithilfe von ehrenamtlichen Job-Lotsen soll in einer 1:1 Betreuung den Arbeitssuchenden der Einstieg in den Berufsalltag erleichtert werden. Zentrale Aufgabe der Job-Lotsen ist es, gemeinsam mit dem Jobcenter Berufswege zu planen, Bewerbungen und Vorstellungsgespräche zu unterstützen und nach freien Arbeitsstellen und Praktika Ausschau zu halten.
Mit flankierenden Qualifizierungsmaßnahmen werden die Ehrenamtlichen auf die Aufgabe vorbereitet. Sie werden dabei unterstützt von einer hauptamtlichen Koordinatorin (Annette Witteborg-Voss) und einer Sprachmittlerin (Wafa Hassan) mit arabischen und kurdischen Sprachkenntnissen.

Kontakt:

Caritasverband Soest
Annette Witteborg-Voss
Ehrenamtskoordination
Bahnhofstraße 15, 59510 Lippetal-Hovestadt
Tel. 02923-980270
Mobil: 0151-22364132
E-Mail:

„Tandem+“ - berufssprachliche Förderung und Qualifizierung
Ziel dieses Projektes ist es Flüchtlinge und Migranten, die aufgrund ihres Alters nicht mehr der Schulpflicht unterliegen und wegen ihres unsicheren Aufenthaltsstatus durch die Maschen des sozialen Netzes fallen, den Zugang zu weiterführenden Schulen, Praktika, Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen.
Das Erlernen und Vertiefen der deutschen Sprache findet sowohl in fachtheoretischer Unterrichtsform als auch praktisch in verschiedenen Werkstätten statt. In den Bereichen Holz, Metall, Friseur und Hauswirtschaft können die Flüchtlinge ihre Fertigkeiten testen und verbessern. Der Umgang mit Arbeitsanweisungen und deren Umsetzung mit fachspezifischen Werkzeugen wird den Flüchtlingen auf diese Weise praktisch vermittelt.
Zielgruppe: Flüchtlinge ohne sicheren Aufenthaltsstatus.

Kontakt:

Soester Entwicklungsnetz e.V.
Gudrun Morth
E-Mail:
Doyenweg 23, 59494 Soest
Tel. 02921/6639292
www.sen-ev.de

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Unna

Flüchtlingsintegration durch Ausbildung im Gastgewerbe
Beabsichtigt ist, jeweils zum 1. August eines Jahres für einen Zeitraum von 12 Monaten mindestens vier Plätze zur Einstiegsqualifizierung in den Bereichen Küche und Service für junge, geflüchtete Menschen anzubieten. Nach Ablauf dieser 12 Monate haben alle Teilnehmer die Chance, reguläre Ausbildungen für die Berufe Koch/Köchin und Restaurantfachmann/ Restaurantfachfrau in der Gastronomie der Rohrmeisterei zu beginnen.

Kontakt:

Bürgerstiftung Rohrmeisterei
Michèle Demant
E-Mail:
Ruhrstr. 20, 58239 Schwerte
Tel. 02304-2013001
rohrmeisterei-schwerte.de

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Witten

Erste-Hilfe-Projekt als Einstieg in die Integration
Kursus für Flüchtlinge, um sie mit Techniken der ersten Hilfe vertraut zu machen. Auf medizinische Vorkenntnisse von qualifizierten Geflüchteten zurückgreifen. Schulung der Eigenkompetenz als Anreiz, selbstständig oder unterstützend im Notfall tätig werden zu können. Das Selbstwertgefühl der Flüchtlinge stärken. Anbindung der Flüchtlinge an ASB als einen potentiellen Arbeitgeber.
Bei Bedarf werden Kurse für Frauen eingerichtet

Kontakt:

Arbeiter-Samariter-Bund
Kirsten Schäfer
E-Mail:
Westfalenstrasse 43, 58453 Witten

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